Live on Stage: 2026-03-21 Heaven Shall Burn @Zenith Muc

Am Samstag stand uns ein Abend im Zenith bevor, der ganz im Zeichen von Death Metal stand.

Gleich vier Bands gaben sich die Ehre.
Meist bedeutet das, dass sich der Abend extrem hin zieht, weil das ganze Publikum ja oft nur auf die Hauptband wartet. Das war an diesem Samstag niemand geringeres als Heaven Shall Burn – die größten und wichtigsten Vertreter des Death Metall in Deutschland.

Eine Band, die uns bisher live auch nie enttäuscht hat. Und auch dieser Abend sollte mal wieder äußerst kurzweilig werden.

Endlich waren sie mal alleineiniger Headliner (wir sind ja generell nicht so die Fans von Co-Headliner Touren) – allerdings mit drei weiteren Bands im Gepäck, die für den Support sorgten.

Und das taten sie auch! Und wie!

Den Anfang machten pünktlich um halb sieben Frozen Soul aus den USA. Als erste Band hatten Sie es natürlich etwas schwer, aber dafür machten sie ihre Sache erstaunlich gut und lieferten ab. 

Ebenfalls aus den USA folgten ihnen The Black Dahlia Murder auf die Bühne. Optisch hätte der Sänger der nette Vater von neben an sein können. Seine Bewegungen muteten an, als wären sie die eines Dirigenten. Optisch hätte man den Frontmann sicherlich unterschätzt. Aber sie fetzten und heizten die Stimmung weiter an.

Als dritte und letzte Vorband standen The Halo Effect aus Schweden auf dem Programm. Man merkte dem Publikum an, dass es einige gab, die speziell wegen ihnen im Zenith war. Anfangs hatten sie wohl noch etwas Schwierigkeiten mit dem Ton, denn hauptsächlich war erstmal nur das Schlagzeug zu hören (und zu spüren!). Aber nach ein paar Liedern gab sich das zum Glück.

Dann war es endlich gegen 21.15 Uhr soweit und Heaven Shall Burn gaben sich die Ehre. Ein Feuerwerk von der ersten Sekunde an. War die Stimmung bei den Bands zuvor ja schon recht gut – nun war sie regelrecht am explodieren.

Für uns Fotografen übrigens war das ein ganz besonderer Nervenkitzel: von hinten kamen immer wieder Crowdsurfer angesurft und man musste aufpassen, nicht aus Versehen mal den ein oder anderen Fuß ab zu bekommen. Und von vorn gab es immer mal wieder Feuerfontänen. Dennoch war es wirklich ein Genuss, so mittendrin zu sein und alles aus nächster Nähe zu beobachten.

Die Stimmung war gigantisch. Übrigens wagte unser Chris auch den ein oder anderen Surf über die Menschenmenge hinweg – was aber wohl nicht allzu leicht war, weil es immer wieder Circle Pits zu überwinden gab 😀

Bei ihrem vorletzten Song „A Whisper From Above“ wurde ein Kind auf die Bühne geholt – der 11 Jährige Luca (der 6-Jährige, den sie zuvor gefragt hatten, wollte nicht). Luca wurde dann dazu eingeladen mit ihnen mit zu rocken. Souverän headbangte er mit und genoss es sichtlich. Auch das Publikum war begeistert und beschenkte ihn mit einigen „Luca! Luca! Luca!“-Rufen. Ein Erlebnis, dass der Kleine wahrscheinlich nicht so schnell vergessen wird.

Wir werden diesen Abend mit Sicherheit auch nicht so schnell vergessen und wir werden ihn noch lange in positiver Erinnerung behalten. Tatsächlich hätte er nicht besser sein können.

Für den perfekten Abschluss sorgen Heaven Shall Burn dann noch mit ihrem Song „Valhalla“, den die gesamte Halle voller Inbrunst mitsang.

Wir sind froh, wieder einige neue Bands für uns entdeckt zu haben und sind nun noch begeisterter von denen, die wir bereits kannten!

Einiges konnten wir ja zum Glück auf Bildmaterial festhalten 😉

Hier also unsere Fotos des gestrigen Abends – wie immer zu finden in unserer Gallery:

Frozen Soul

The Black Dahlia Murder

The Halo Effect

Heaven Shall Burn

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